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Kauftipps.

Wichtige Ausstattungsmerkmale eines Camcorders

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Kauftipp

Camcorder
Produktgruppe
Camcorder
Untersuchte Produkte
1
Datum
19. 05. 2012
Datenquelle
QualityZoom
Realtime Analytics
• Zoomstärke: Preiswerte Geräte, die für gewöhnlich mindestens über einen zehnfachen optischen Zoom verfügen, reichen für Amateurfilmer völlig aus. Während Mittelklasse-Modelle in der Regel 20-fach zoomen können, vergrößern Highend-Geräte sogar 30-fach und mehr. Wie bei der Digitalkamera gilt: Optische Zooms vergrößern verlustfrei und sind den Digitalzooms, die die Vergrößerung lediglich berechnen und so unscharfe Ergebnisse produzieren, hinsichtlich der Bildqualität eindeutig vorzuziehen.

• Fotofunktion: Wer seinen Camcorder auch zum Fotografieren gebrauchen möchte, sollte bedenken, dass die maximalen Auflösungen bezüglich Video- und Fotoaufzeichnung normalerweise nicht identisch sind: Um brauchbare Fotos zu erhalten, sollte die Fotofunktion mindestens zwei Megapixel bieten. Die Qualität von Fotos einer Digitalkamera lässt sich trotzdem nur selten erreichen. Die Fotos lassen sich bequem per Memory Card auf den PC übertragen.

• Bauweise: Bei Camcordern gibt es zwei Bauweisen: hochkant oder längs (bzw. senkrecht oder waagerecht). Hochkantgeräte passen in jede Jackentasche, sind klein und leicht (wiegen teilweise nicht mehr als 200 Gramm). Durch die kleinen Tasten und Schalter kann es allerdings mitunter zu einer etwas umständlicheren Bedienung und Handhabung kommen. Längsgeräte liegen besser in der Hand, bieten einen deutlich besseren Bedienkomfort und verfügen über längere Akkulaufzeiten.

• Sensor: 3-CCD-Sensoren liefern mit brillanten Farben und scharfen Bildern die professionellsten Ergebnisse. CMOS-Sensoren, die meist in günstigeren Modellen verbaut werden, sind lichtempfindlicher als CCD-Sensoren aus hochwertigen Modellen und verbrauchen weniger Strom.

• Bildstabilisator: Wer bei sehr leichten Camcordern der Gefahr des Verwackelns entgehen möchte, sollte beim Kauf auf einen optischen Bildstabilisator achten. Für semiprofessionelle Filmer eignen sich Camcorder, die über ein Gewinde verfügen, mit dem sich das Gerät auf ein Stativ schrauben lässt.

• Manuelle Einstellmöglichkeiten: Die meisten Einsteiger freuen sich über die Automatikfunktionen ihres Camcorders, die ihnen viel Mühe ersparen. Ist man dann mit dem Gerät vertraut, möchte man die Aufnahmeparameter wie Verschlusszeit, Blende und Fokus eventuell selbst einstellen, was viele günstige Geräte jedoch gar nicht erst zulassen. Komfortable manuelle Einstellmöglichkeiten, beispielsweise ein Fokusring am Objektiv, sind meist den teureren Camcordern vorbehalten.

• Anschlüsse: Für den möglichst reibungslosen Datenaustausch zwischen Camcorder und PC oder anderen Abspielgeräten, sind die entsprechenden Schnittstellen gefragt. Für digitale Videos hat sich Firewire (auch IEEE 1394 oder Ilink) als Standardanschluss etabliert, das jedoch speziell bei Windows-PCs oft nicht zur Standardausstattung gehört. Die Übertragung erfolgt dann meist über die USB-Schnittstelle. Zur direkten Ausgabe des Videos am Fernseher sollte ein S-Video-Interface oder ein HDMI-Ausgang (bei DV) verwendet werden. Auch ein Mikrofoneingang kann sich als nützlich erweisen.

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Glossar

Lichtstärke (Blende)

Das Verhältnis der größtmöglichen Blendenöffnung (ausgedrückt durch eine kleine Blendenzahl) zur Brennweite nennt man Lichtstärke. Ein Objektiv hat eine umso höhere Lichtstärke, je größer die maximale Blendenöffnung ist und desto mehr Licht, das auf den Film oder Bildsensor einwirkt, weitergeleitet wird.

Optischer Zoom

Hierbei handelt es sich um einen optischen Zoomvorgang, der über Linsen gesteuert wird. Man spricht auch von einem "echten" Zoomvorgang, der bei verschiedenen Zoomfaktoren stets dieselbe Auflösung bietet.

Batterie-/Akkutypen

Es gibt viele unterschiedliche Akku- und Batterie-Systeme, die prinzipiell in "Primär-Systeme" und "Sekundär-Systeme" eingeteilt werden können. Das Primär-System gilt in der Umgangsspreche als "Batterie oder Einwegbatterie" und ist meist nicht wiederaufladbar. Als Sekundär-Systeme werden wiederaufladbare Batterien und Akkus bezeichnet, die in der chemischen Zusammensetzung ihres Elektrolyts oder der Elektroden und in ihrer Bauform variieren. Die Hauptkriterien Stromverträglichkeit, Ladecharaktere, Entledeeigenschaften oder Temperaturverhalten bestimmten den jeweiligen Anwendungsbereich.