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Kauftipps.

Was ist DV bzw. Mini-DV?

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Kauftipp

Camcorder
Produktgruppe
Camcorder
Untersuchte Produkte
1
Datum
19. 05. 2012
Datenquelle
QualityZoom
Realtime Analytics
Das DV-Format gibt es zwar schon seit 1994, setzt im Profi-Bereich aber immer noch Maßstäbe. Es steht für unkompliziertes Bearbeiten von Videofilmen bei gleichzeitig hoher Qualität des Filmmaterials. Mini-DV, der kleine Bruder von DV, hat sich  vor allem im Heim- und semiprofessionellen Bereich etabliert. Das liegt an den ungeschlagen günstigen Preisen für Kassetten (ca. 2 Euro), die etwa die Abmessungen einer Streichholzschachtel haben und mindestens 60 Minuten Video (rund 13 GB Daten) fasst. Bei gleich bleibender Qualität passen auf eine Long-Play-Kassette, die einfach langsamer abgespielt wird, sogar maximal 120 Minuten Video (27 GB).

DV vs. MPEG-2
Trotz analogem Charakter speichert eine MiniDV-Kassette Videomaterial digital in PAL-Auflösung (720 x 576 Bildpunkte) ab. Mit einer konstanten Bitrate von 25 Mbit/s und höherer Bildqualität, liegt DV eindeutig vor MPEG-2 mit maximal 9,8 MBit/s. Weil jedes Bild einzeln abgelegt wird, ermöglicht DV auch bildgenauen Videoschnitt.

Der große Nachteil:
Weil alle Filmdaten auf Band vorliegen, gestaltet sich das Spulen an eine bestimmte Stelle relativ umständlich. Auch das Überspielen der Videos auf den Computer mit Hilfe der Firewire-Schnittstelle funktioniert nur in Echtzeit. Es dauert also bis zu zwei Stunden, bis das Filmmaterial einer Kassette komplett transferiert ist. Ein kleiner Pluspunkt: Auch ältere PCs kommen problemlos mit dem DV-Videoschnitt zurecht.

Kurz gesagt:
DV-Camcorder haben sich seit Jahren für umkomplizierten und bildgenauen PAL-Videoschnitt bewährt. Durch die niedrigen Preise für Geräte, Kassetten und PC-Ausstattung stellen MiniDV-Geräte eine lohnenswerte Alternative zu teurem HD-Equipment dar. Wer das Hantieren mit Kassetten nicht mag und für wen schneller Datenaustausch mit dem PC sehr wichtig ist, der ist mit einem DVD-, Festplatten oder Flash-Camcorder besser beraten.

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Glossar

DVCAM (Sony)

DVCAM ist ein digitales Videoformat, das von Sony als professionelle Variante von Consumer DV (Digital Video) hergestellt wurde. DVCAM-Player und Rekorder sind DV (bzw. mini-DV) kompatibel.

Mini DV Camcorder

Der am meisten verbreitete digitale Camcorder ist ein DV-Gerät und zeichnet auf MiniDV Band (kleines Magnetkassettenformat) mit einer ungefähren Aufnahmedauer von 60 Minuten auf. Diese Aufzeichnungmethode ist keineswegs veraltet, sondern bietet nach wie vor die beste Bild- und Tonqualität (Stereo), weil das DV-Format, im Gegensatz zu den komprimierten MPEG Formaten, besonders viele Details speichern kann. Dadurch eignet sich DV hervorragend zum Videoschnitt und ist das einzige Format, das sowohl von Profis als auch Amateuren verwendet wird. Die Übertragung auf den Computer ist jedoch etwas umständlich, da sie in Echtzeit erfolgen muss bzw. immer noch gespult wird. Dafür eignen sich die Magnetkassetten bestens zum langfristigen Archivieren.

DIGITAL VIDEO (DV)

"Digital Video" gilt als Oberbegriff für den 1994 eingeführten DV-Standard. Dazu zählen die Kassettenformate DV, MiniDV, DVCAM, Digital8, HDV, DVCPro, DVCPro50 und DVCProHD.