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Kauftipps.

Welche Videoformate gibt es?

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Kauftipp

Camcorder
Produktgruppe
Camcorder
Untersuchte Produkte
1
Datum
19. 05. 2012
Datenquelle
QualityZoom
Realtime Analytics
Die ersten Camcorder speicherten Videos analog auf Band, was den Nachteil hatte, dass mit jeder Kopie des Bandes die Qualität nachließ und das Video vor dem Bearbeiten am PC umgewandelt werden musste. Inzwischen unterstützen alle Camcorder digitale Bild- und Tonsignale. Wegen der riesigen Menge an Bild- und Tondaten werden die Videos vor dem Speichern komprimiert.


Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Formate, die sich verschiedener Speicherverfahren bedienen:

Motion-JPEG: Wie bei einem Daumenkino setzt sich das Video aus Einzelbildern zusammen, die hintereinanderhängen. Die Einzelbilder lassen sich gezielt ansteuern, um etwa beim Videoschnitt eine Szene bildgenau zu trennen und eignen sich besonders gut für Aufnahmen mit Kameraschwenks und vielen Bewegungen. Das Motion-JPEG-Verfahren eignet sich jedoch nicht für hochauflösende Videos: Die DV-Camcorder-Datenrate von 25 Mbps reicht nur für Bilder in normaler TV-Auflösung. Und selbst dann verschlingt eine Stunde Video bereits 12 Gigabyte Speicherplatz.

MPEG-2: Bei diesem Verfahren wird nicht jedes Bild komplett gespeichert, sondern nur das, was sich von Bild zu Bild verändert hat. Da so weniger Informationen gespeichert werden und die Datenmenge kleiner bleibt, kommen DVD-Camcorder so mit einer Datenrate von 8 Mbps aus. In herkömmlicher TV-Qualität reichen so 4 Gigabyte für eine Stunde Video. Schnelle Kamerabewegungen können jedoch zum Problem werden: Weil sich beim Schwenken fortwährend das komplette Bild ändert, schaffen es viele Kameras nicht, alle Daten zu verarbeiten. Das Video verwischt und erreicht erst wieder die gewohnte Schärfe, wenn die Kamera ruhig gehalten wird.

• MPEG-4: Die bei MPEG-4 verwendeten Rechenverfahren sind viel aufwendiger und können die Videos deutlich stärker schrumpfen als per Motion-JPEG oder MPEG-2. Mit einer Datenrate von 25 Mbps lassen sich somit Videos in HDTV-Qualität (1920 x 1080 Bildpunkte) aufnehmen – fünfmal mehr als bei herkömmlicher TV-Qualität (720 x 576 Bildpunkte).

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Glossar

MPEG2 (Moving Picture Experts Group)

Im Allgemeinen wird das MPEG2-Format von Festplatten- oder Speicherkarten-Camcordern zur Aufnahme benutzt. Durch die höhere Kompression belegt das Format weniger Platz auf der Computer-Festplatte als das DV-Format. Allerdings wirkt sich dies meist auf Kosten der Bildqualität aus. Nimmt ein Gerät die Videos in MPG2 auf, ist es grundsätzlich auch in der Lage Surround-Sound aufzuzeichnen.

MPEG4

MPEG-4 beschreibt ein Verfahren zur Kompression von Video- und Audiodaten. MPEG-4 unterstützt einfache Systeme (Mobil-, Videotelefon, etc) mit nur relativ geringen Qualitätseinbußen.

Standard Definition

Standard Definition ist eine Video-Auflösung mit höchstens 480 sichtbaren Zeilen. "High Definition" weist dagegen meist bis zu 1080 Zeilen auf und bietet dadurch ein schärferes und klareres Bild.